Braustolz verlagert Produktion nach Plauen

Wirtschaft Sternquell und Braustolz künftig Hand in Hand

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Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse. Foto: Karsten Repert

Plauen/Chemnitz. Jeder kann es sehen. Auf dem deutschen Biermarkt tobt ein unglaublicher Preiskampf. Aus diesem Grund verlagert die Braustolz-Brauerei in Chemnitz ihre Produktion nach Plauen. Sternquell füllt die Chemnitzer Braustolz-Biere bereits seit vier Jahren in Neuensalz ab. Jetzt folgt der nächste Schritt.

Die Chemnitzer ziehen produktionstechnisch ins Vogtland um. Braustolz selbst aber bleibt sowohl als Marke als auch in Verwaltung und Außendienst in Chemnitz erhalten. Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse bestätigte auf Nachfrage den Coup. "Wir pflegen seit Jahren ein freundschaftliches, harmonisches Miteinander. Dabei nutzen wir als sächsische Unternehmen Synergien, um den hart umkämpften Biermarkt noch besser bearbeiten zu können und unsere Stellung als Marktführer im Regierungsbezirk Chemnitz zu verteidigen."

Wie das Unternehmen Sternquell dem BLICK bestätigt "wird im Sudhaus der langjährige Braustolz-Braumeister Kay Uwe Jüttner in Zukunft für das Brauen der Braustolz-Spezialitäten nach Originalrezepturen verantwortlich sein." Sternquell-Chef Jörg Sachse betont: "Wir profitieren also beide davon und können somit langfristig Arbeitsplätze in Sachsen sichern." Und um alle Bierliebhaber zu beruhigen: "Sternquell und Braustolz werden auch weiterhin in der gewohnten Qualität produziert. An den jeweiligen Rezepturen und damit dem unverwechselbaren Geschmack einer jeden Biersorte wird sich nichts ändern", beteuert Jörg Sachse.

Sternquell hat bekanntlich seit 1991 eine komplett neue Brauerei in Plauen-Neuensalz errichtet. Das Unternehmen ist technisch auf dem modernsten Stand.