Depression: Offensiv gegen Stigmatisierung

Lebenshilfe Film-Doku und Diskussion rund um das Thema Depression

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Brigitte Mothes gründete vor zwei Jahren die Selbsthilfegruppe "Aktiv gegen Depression". Foto: Thomas Voigt/Archiv

Auerbach/Rodewisch. Der Name ist Programm. Vor zwei Jahren gründete Brigitte Mothes die Selbsthilfegruppe "Aktiv gegen Depression". Seitdem versucht die Auerbacherin zusammen mit ihren Mitstreitern den Alltag und die Tücken der Erkrankung zu meistern. "Wir sind für einen offenen Umgang und gegen eine Stigmatisierung der Betroffenen." In der Vergangenheit knüpfte die Initiatorin ein Netzwerk mit vielen Partnern. Mit der nächsten Veranstaltung will die Gruppe erneut ein Zeichen setzen. Am 25. Oktober (18 Uhr) wird ins Sozialtherapeutische Zentrum des Sächsischen Krankenhauses Rodewisch eingeladen.

Schaffen sie mehr als 100 Gäste?

Vor Ort wird ein Dokumentarfilm rund um das Thema Depression gezeigt. Im Anschluss können die Gäste an einer Podiumsdiskussion mit Experten teilnehmen. Mit dabei ist unter anderem der Filmemacher Axel Schmidt. Als Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie steht er Rede und Antwort. Die Messlatte der Organisatoren liegt hoch. Bei einer von der Selbsthilfegruppe initiierten Lesung im März dieses Jahres im Auerbacher Begegnungszentrum "Zebra" waren etwa 100 interessierte Gäste dabei. "Das wollen wir gern toppen."

Diesmal findet die Veranstaltung im großen Festsaal des Krankenhauses statt. Angekündigt hat sich auch Klinik-Chef Michael Riedel. Schon seit längerer Zeit kooperiert der Experte mit der Gruppe. Regelmäßig besuchen die Mitglieder den Krankenhaus-Komplex an der Bahnhofstraße. Für die bevorstehende Filmvorführung ist eine Anmeldung (Tel. 0176/70761950) erforderlich. Der Eintritt kostet drei Euro.