"Die Leute wollen in Frieden mit Europa leben."

Aktion Bei der Druschba-Tour nach Russland haben sich zahlreiche Menschen beteiligt

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Dirk Spengler war bei der Friedensfahrt nach Russland dabei. Foto: S. Zeh

Plauen. Zusammen mit über 300 Menschen aus ganz Deutschland und weiteren 15 Staaten war Dirk Spengler aus Spielmes bei der Friedensfahrt nach Moskau unterwegs. "Um Vorurteile abzubauen, muss man die Leute kennenlernen vor Ort in ihrem Land", sagt Dirk Spengler, Unternehmensberater in Plauen.

"Fast überall wurden wir herzlich aufgenommen. Das war berührend", erinnert er sich. "In jeder Stadt gab es ein kleines Fest, wenn wir kamen. Auch Kranzniederlegungen." Dabei sei ihm aufgefallen, dass nicht nur die Gefallenen aus dem eigenen Land, sondern auch die der Gegenseite bedacht wurden. "Das hat mich sehr beeindruckt. Die Leute wollen in Frieden mit Europa leben."

Eine Strecke von 40.000 Kilometern

Von Berlin aus ging es mit etwa hundert Fahrzeugen - Autos, Motorräder und Reisebusse - auf die Tour über eine Strecke von insgesamt 40.000 Kilometer. "Es waren Professoren, Schüler, Rentner, Studenten, Selbstständige, Menschen mit ganz verschiedenen Berufen dabei." Sie alle verband der Wunsch, ein Zeichen für den Frieden zu setzen. "Wir wollen in Frieden und Freundschaft mit den russischen Menschen wie mit allen Völkern leben" so der initiierende Verein Druschba Global e.V.