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Vogtland

Die Olympischen Spiele von Elsterberg

Ruinenfest Junge Leute mit Ideen trotzen den Schwierigkeiten

Elsterberg. 

Elsterberg. Woran so mancher in Elsterberg nicht mehr glaubte, ist wahr geworden. Trotz der laufenden Sanierungsarbeiten an den Mauern der Burgruine stellte der Heimatverein am Wochenende ein Fest auf der Schloßwiese am Elsterufer auf die Beine. Unter dem Motto "Bürger für ihre Burg" machten die Initiatoren aus der Not eine Tugend. Im März dieses Jahres trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, weiß Vorstandsmitglied Felix Michalski. "Wir haben uns verpflichtet gefühlt." Der 23-jährige Mitorganisator steht für die junge Generation, die neue Ideen in den Verein einbringt.

Herausforderung angenommen!

Für die vielen Helfer war das Fest am Fuß der Burgruine eine Herausforderung. Ausgehend von einem Stromkasten und dem Wasseranschluss musste alles neu durchdacht werden. Am Ende der Vorbereitungen entstand eine Partyzone mit Bühne, Festzelt und einer separaten Weinklause. Michalski und seine Mitstreiter wissen um die Tradition des Heimat- und Ruinenfestes. Es findet alle vier Jahre statt. "Für Elsterberg sind es die Olympischen Spiele." Deshalb wollte man das Fest nicht sang- und klanglos abblasen.

Das Ganze trug zudem noch Benefizcharakter. Während der drei Tage sammelten die Gastgeber Spenden zu Gunsten des Elsterberger Wahrzeichens. Wann das Areal für die Öffentlichkeit wieder zugänglich wird, ließ Elsterbergs Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) offen. "Sicherheit geht vor." Der gesamte Sanierungs-Prozess soll 2021 abgeschlossen sein.