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Diese Verkehrskadetten sind in Sachsen einmalig

Sicherheit 90 Sponsoren sorgen für einen neuen Kleinbus

Plauen. 

Plauen. Die Verkehrswacht Plauen und deren Verkehrskadetten (35 Nachwuchskräfte) haben in diesen Tagen ganz viel zu tun. Weil kaum Zeit bleibt, hatte der Verein im Winter vollkommen unspektakulär sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Die Bescheidenheit der Mannschaft um den Vereinsvorsitzenden Andreas Todt ist bemerkenswert. Denn die übermäßig große Zahl an Nachwuchskräften kommt einer kleinen Sensation gleich.

Jene Verkehrskadetten sind in Sachsen einmalig und somit das Lebenselixier der Verkehrswacht (28 Mitglieder). Was kaum jemand weiß: Diese heute in der Bundesrepublik als freie Träger betitelten Gemeinschaften gelten als die ältesten Bürgerinitiativen Deutschlands. "Wir dienen nur der Allgemeinheit und wollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen", betonte Andreas Todt. Dort durfte die Verkehrswacht Plauen einen neuen Kleinbus in Empfang nehmen, dessen Anschaffung von über 90 Firmen und Einzelpersonen als Sponsoren ermöglicht wurde.

Die Verkehrswacht etablierte sich als wichtiger Bestandteil der Stadt

Den Dank übermitteln die Kadetten um Vorstand und Projektleiter Philipp Roedel von nun an im Straßenverkehr beziehungsweise während diverser Großveranstaltungen. Vom Pöhler Triathlon, dem SR-Treffen in Kürbitz oder künftig bei den Veranstaltungen des Parktheaters: Die Verkehrskadetten weisen die Vogtländer überall ein. Gegründet hatte sich der Verein, als die Menschen jede Menge eigene Probleme hatten.

Von daher darf man auch heute noch den Hut ziehen vor den 38 Pionieren, die zum Startschuss im Jahr 1992 Flagge zeigten. In Kooperation mit der Polizei und dem damaligen Polizeidirektor Johannes Heinisch etablierte sich die Verkehrswacht als wichtiger Bestandteil der Stadt Plauen. Informationsveranstaltungen für Verkehrsteilnehmer (früher Verkehrsteilnehmerschulung), die mobile Verkehrsschule und die Aktion "Vorschulkinder im Straßenverkehr" sind besonders zu erwähnen. Die Verkehrskadetten haben im Jahr 2017 an die 6.000 Einsatzstunden erbracht.



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