Ein Schicksalsspiel

Handball SV 04 Oberlosa empfängt Glauchau

Zum Schicksalsspiel empfangen die Handballer vom SV 04 Oberlosa heute Abend, 19 Uhr den HC Glauchau/Meerane. Bei derzeit drei Absteigern rangieren die Plauener mit 7:13 Punkten im Augenblick in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga als Drittletzter auf dem ersten Schleudersitz. Glauchau (11:9 Punkte) kommt als Tabellensechster, wobei viele Experten die Westsachsen eigentlich weiter vorn erwarten. Nur drei Mannschaften haben zu Hause bislang kein Spiel verloren: TuS Radis, HSV Apolda und Oberlosa. Die Liga-Kenner glauben, dass die Plauener nur deshalb noch so weit hinten stehen, weil man erst vier Heimspiele bestritten hat. Die Aussage von Kreisläufer Christoph Hagen Märtner bestätigt das: "Unser tolles Publikum ist das Zünglein an der Waage. Nach der bitteren Niederlage in Freiberg wollen wir den Heimnimbus fortsetzen. Wir können Glauchau schlagen." Für diese These spricht auch, dass die Glauchauer bisher nur beim Schlusslicht in Calbe auswärts gewannen. Gleichwohl ist Glauchau Favorit. Auf den ungewohnten Sonntags-Spieltag ausgewichen ist der HC Einheit Plauen. "Wir wollten eine Überschneidung der Heimspiele beider Plauener Handballvereine vermeiden und sind deshalb nach Absprache mit dem SV 04 Oberlosa auf Sonntag ausgewichen", erklärt Einheit-Pressesprecherin Sabrina Lux. Somit können Handballfreunde, die gerne beide Partien anschauen möchten, problemlos Spitzenhandball in der Spitzenstadt anschauen. kare