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Eingespielt und richtig gut

Handball HC Einheit setzt auf den Vizemeisterkader und aufs eigene Können

Der HC Einheit hat sich nicht unter Druck setzen lassen. Obwohl mit dem SV 04 Oberlosa ein zweiter Plauener Verein in die Mitteldeutsche Oberliga eingezogen ist, machen die Rot-Weißen ihr eigenes Ding. Das Vertrauen ins eigene Können und in den Vizemeister-Kader ist groß. Finanzkapriolen gibt es ohnehin seit 2009 keine mehr. Das Motto lautet: Wir verstärken uns nur, wenn es Sinn macht und bezahlbar ist. Da sind sich alle einig. Einheit-Trainer Sven Liesegang will mit seinem eingespielten Team weiter arbeiten. "Wir haben vergangene Saison am oberen Limit gespielt. Die vielen knappen Siege belegen das", weiß der Trainer. Gleichzeitig hat Liesegang erkannt "dass wir tolle Qualitäten in der Mannschaft haben müssen, wenn du eine Saison als Vizemeister abschließt." Rammelvolle Hallen erwartet der Coach, weil natürlich der Handball in Plauen von zwei Traditionsvereinen gepusht wird. Ein Wettrüsten kommt aber hüben wie drüben nicht in Frage. "Selbst die schwere Verletzung von Jan Richter hat daran nichts geändert", stellt Gert Ratzka vom Förderverein klar. Ratzka hatte den Verein einst als "Feuerwehrmann" vor dem finanziellen Ruin gerettet.

Jetzt zieht er zusammen mit Vereins-Chef Frank Kühn, Vizevorstand Dirk Wunderlich und dem dritten Vorstand Heiko Rudolf in aller Ruhe im Hintergrund die Strippen. Jan Richter (Patellasehne gerissen) kann vielleicht ab Dezember wieder einsteigen. Pascal Wolf (Arbeitsunfall) sollte Ende September wieder angreifen. Nach einem Linkshänder vom Format eines René Pechmann (spielte sieben Jahre beim HC Glauchau) hatte Liesegang ewig gesucht "und ganz Glück gehabt, dass ihn Glauchau nicht mehr wollte." Der 28-jährige Pechmann kann aus privaten Gründen nur zweimal die Woche mit der Mannschaft trainieren. Das passte in Glauchau nicht ins Gesamtkonzept. kare



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