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Es geht um den Oscar des Breitensports

Vereinswettbewerb Volksbank Vogtland schüttet 12.000 Euro Preisgeld aus

Vogtland/Region. 

Vogtland/Region. Bis zum Einsendeschluss am 30. Juni 2020 haben die Vereine noch Zeit. Im Anschluss werden die eingereichten Projekte von einer Jury bewertet. Und dann geht's auch schon zur ersten Preisverleihung der "Sterne des Sports". Wettbewerbsleiterin für die vier Regionalmärkte in Plauen, Auerbach/Reichenbach, das Obere Vogtland sowie den Regionalmarkt Greiz/Zeulenroda ist Denise Schuh. Sie ist als Leiterin Vertriebsunterstützung für die Betreuung der Kandidaten und den ordnungsgemäßen Ablauf des Wettbewerbs zuständig. Denn die Volksbank Vogtland stellt immerhin für die Regionalsieger jeweils 3.000 Euro (1. Platz 1.500 Euro, 2. Platz 1.000 Euro, 3. Platz 500 Euro) bereit. Das macht zusammen stolze "12.000 Flocken". Also los! "Aktuell liegen uns acht Bewerbungen vor. Es geht kein Verein völlig leer aus. Denn für alle Nichtplatzierten gibt es unseren kleinen Förderpreis in Höhe von 100 Euro", macht Denise Schuh den Vereinsvertretern Mut, ihre Bewerbung einzureichen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.volksbank-vogtland.de oder www.sterne-des-sports.de sowie per E-Mail (marketing@volksbank-vogtland.de) oder am Telefon 03741-2690.

Andreas Hostalka: "Die Vereine halten alles zusammen!"

Die Projektverantwortliche Denise Schuh betont: "Als Genossenschaftsbank freuen wir uns gemeinsam mit den Kreissportbünden Vogtland e.V. und Greiz e.V. auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Bewerbungen der Vereine aus dem thüringischen und sächsischen Vogtland." Hintergrund ist folgender. Die Sportvereine leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Volksbank-Vorstand Andreas Hostalka zählt auf: "Sie sorgen beispielsweise dafür, dass wir gesund und fit bleiben. Sie bieten ihren Mitgliedern ein zweites Zuhause und haben für alle Wünsche oder Sorgen ein offenes Ohr. Und gerade unsere Vereine sind der Kitt der Gesellschaft. Sie halten alles zusammen." Denise Schuh erklärt den Ursprung der "Sterne des Sports": "Viel zu selten bekommen die vielen Vereine für ihr gesellschaftliches Engagement die Anerkennung, die sie verdienen. Das wollen wir ändern."

Anerkennung und Wertschätzung auf höchster Ebene

Die "Sterne des Sports" gelten als der "Oscar des Breitensports". Sie haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Vereinswettbewerb entwickelt. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnen dabei gemeinsam Sportvereine für ihr soziales Engagement aus. Mehr als fünf Millionen Euro Preisgelder sind über die "Sterne des Sports" in den vergangenen Jahren in den Breitensport geflossen. Zum Ablauf: Der Wettbewerb "Sterne des Sports" verläuft über drei Ebenen. Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der "Große Stern des Sports" in Bronze, ausgezeichnet von den Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Kreis- und Stadtsportbünden des sächsischen und thüringischen Vogtlandes. Der Gewinner qualifiziert sich für das Finale auf Landesebene. Bei der Preisverleihung "Großer Stern des Sports" in Silber, die von den Landesssportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird, konkurrieren die Sportvereine um das Ticket zum Bundesfinale der "Sterne des Sports" in Gold 2020. Beim Bundesfinale in Berlin werden im jährlichen Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten die Finalisten für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem "Großen Stern des Sports" in Gold ausgezeichnet. Bewerben können sich alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind. Dabei geht es nicht um "höher, schneller, weiter", sondern um Werte wie Fairness, Toleranz, Verantwortung oder Klimaschutz. Im Mittelpunkt steht das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine und der Verdienst ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.