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Vogtland

Falkenstein: Neuer Park-Manager stellt Weichen

Projekt Sagenhaftes Vogtland in Arbeitsgruppe für Geoparks aufgenommen

Falkenstein. 

Falkenstein. Denis Loos hat im Vogtland schon einiges bewegt. Der Museologe aus Schönfels bei Zwickau brachte unter anderem das Teppichmuseum sowie das Mineraliengewölbe auf Schloß Voigtsberg zum Laufen. Außerdem war der 41-Jährige in der Topaswelt Schneckenstein tätig. Seit Oktober dieses Jahres ist er nun offiziell neuer Geschäftsführer des Geoumweltpark-Projekts "Sagenhaftes Vogtland". Vorgängerin Lisa Mayer wechselte nach nur dreimonatiger Tätigkeit überraschend nach Dresden.

Bedeutende Region für Sachsen und Mitteldeutschland

Nun soll das Projekt endlich Fahrt aufnehmen. Ziel ist es, den Park zu zertifizieren. "Die Grundelemente haben wir", zog der neue Park-Manager eine erste Bilanz. Nach Informationen von Loos umfasst das Gebiet rund 240 Quadratkilometer. Es verbindet das Vogtland mit dem Westerzgebirge. Neben bekannten Geotopen wie der Schneckenstein unweit von Tannenbergsthal gehören auch die Talsperren Falkenstein, Muldenberg und Werda zum Park. Eingebunden ist zudem das Natur- und Umweltzentrum Oberlauterbach. Trotz der coronabedingten Einschränkungen konnten in den vergangenen Wochen einige Weichen für die weitere Entwicklung des Projekts geschaffen werden, verriet Loos. "Wir sind in die Arbeitsgruppe deutscher Geoparks aufgenommen worden." Die Vogtländer werden nun als nicht zertifizierter Geopark deutschlandweit wahrgenommen. Vor wenigen Tagen nahm das Team an einer Online-Tagung der mitteldeutschen Geoparks zum Thema "Geoparks und Industriekultur" teil. Dabei habe man die Bedeutung der Region für Sachsen und Mitteldeutschland hervorheben können. Die Plattform soll erhalten bleiben und zu einer langfristigen Zusammenarbeit führen.