Falkensteiner Auffangstation stößt an Grenzen

Tierschutz Göltzschtal-Kommunen heben Pauschale um das Doppelte an

Falkenstein. 

Falkenstein. Die Tierauffangstation in Falkenstein stößt an ihre Grenzen. Im sanierungsbedürftigen Gebäude an der Louis-Müller-Straße können nur Katzen aufgenommen werden. Ein Freilauf-Gelände gibt es nicht. Gestrandete Hunde nimmt seit geraumer Zeit Claudia Wuscheck bei sich zu Hause in Jägersgrün auf. Eine Dauerlösung könne dies allerdings nicht sein, erklärte die gelernte Erzieherin. Seit Anfang des Jahres steht sie an der Spitze des Tierschutzvereins Auerbach und Umgebung.

 

Tierschutz-Pauschale angehoben

Die Suche nach einem neuen Standort für die Auffangstation hat oberste Priorität, sagte sie nach der Wahl zur Vereinsvorsitzenden. Ellefelds Bürgermeister, Jörg Kerber (parteilos), weiß um die Probleme der Tierschützer. Die Situation vor Ort sei aus seiner Sicht unhaltbar. Er und seine Amtskollegen aus den Göltzschtal-Kommunen wollen mithelfen, eine Lösung zu finden. Derweil ist in Sachen Tierschutz-Pauschale Bewegung gekommen. Die Stadt Falkenstein sowie die Gemeinden Steinberg und Ellefeld hoben die jährliche Pauschale auf 60 Cent pro Einwohner an. Auerbach hat ebenfalls zugestimmt.

Das Geld wird unter anderem für Futter, Betriebskosten und Impfungen verwendet. Bisher zahlten die Kommunen 30 Cent. Daran wurde jahrelang nicht gerüttelt. Mit der Erhöhung der Pauschale um das Doppelte, dürfte der Verein nur bedingt zufrieden sein. Um die anfallenden Kosten zu decken, forderten die Tierschützer in den Verhandlungen mit Vertretern des Städteverbundes anfangs 1,20 Euro.