Gütesiegel und Türöffner für Innovationen

Musikinstrumenpreis Trompetenbauer aus Markneukirchen dürfen feiern

Marneukirchen/Berlin. 

Marneukirchen/Berlin. Der Deutsche Musikinstrumenten-Preis schillert heller denn je. Mit der Buffet Crampon Deutschland GmbH aus Markneukirchen ist auch in diesem Jahr wieder ein vogtländisches Unternehmen unter den Preisträgern. Die Spezialisten wurden für den Bau einer sogenannten B-Trompete mit Perinet-Ventil ausgezeichnet. Der Preis wird offiziell zur Frankfurter Musikmesse am 5. April dieses Jahres verliehen.

Über den Erfolg der Vogtländer freut sich auch CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas. Sie ist Beauftragte für Musik im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages. Der Stellenwert des Preises wirke sich positiv auf den gesamten vogtländische Musikwinkel aus. Die Beurteilung der am Wettbewerb teilnehmenden Instrumente wird unter der Leitung von Professor Gunter Ziegenhals am Institut für Musikinstrumentenbau in Zwota vorgenommen. Vor diesem Hintergrund sprach die Politikerin von einem Qualitäts- und Gütesiegel für den deutschen Musikinstrumentenbau. Vor allem kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern würden davon profitieren. Auf solche Betriebe entfallen laut Magwas knapp ein Drittel der Branchenumsätze.

Der Preis habe einen absatzfördernden Effekt, insbesondere für die prämierten Instrumente. Die mit dem Wettbewerbs-Verfahren verbundenen hohen Qualitäts-Standards seien zudem "Türöffner für Innovationen". Nach Informationen der Mandatsträgerin wurde die Wirksamkeit des Wettbewerbs vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erst kürzlich bestätigt. Diese Wertschätzung sollte aus Sicht von Magwas ein Ansporn sein, den Wettbewerb auch nach 2020 fortzuführen. Sie wolle sich dafür weiter einsetzen.