Gegen Gewalt auf dem Fußballplatz

Massnahmenkatalog Der Vogtländische Fußballverband geht in die Offensive

Plauen. 

Plauen. Immer öfter "raucht" es auf dem Fußballplatz. Der Vogtländische Fußballverband "geht aufgrund der Vorfälle in den vergangenen Wochen und Monaten, nicht nur im VFV, sondern in ganz Deutschland, in die Offensive." VFV-Geschäftsführer André Rabe möchte die Vereine "noch einmal eindringlich auffordern, ihren Aufgaben in Sachen Ordnungsdienst bei Spielen im VFV nachzukommen! Es gilt die Spielordnung, Paragraph 53", schreibt der Verbandsgeschäftsführer.

Keine weitere Funktion für Ordnungsdienst

Punkt eins: Der Ordnungsdienst ist bei Heimspielen eindeutig zu kennzeichnen, im Ordnerbuch einzutragen und auch im Spielbericht zu erfassen. "Hier reicht es nicht, dass Wort Heimverein einzutragen, sondern es ist auch ein Name zu erfassen, welcher am Spieltag für den Ordnungsdienst zuständig ist." Der VFV stellt diesbezüglich klar: "Weiterhin ist zwingend darauf zu achten, dass eine am Spieltag eingesetzte Person als Ordnungsdienst, keine weitere Funktion als Offizieller, Mannschaftsleiter, Schiedsrichterassistent oder sogar Spieler zum gleichen Spiel ausüben darf."

Flaschen sind für die Besucher während Spielen verboten

Punkt zwei: Vor einigen Jahren hat der Deutsche Fußballbund ein Paket mit Ordnerwesten für jeden Verein zur Verfügung gestellt. "Diese sind nur noch in den seltensten Fällen zu sehen. Wir weisen die Vereine an, diese wieder einzusetzen beziehungsweise Ordnerwesten anzuschaffen." Hintergrund: Oftmals werden nur Ordnerbinden eingesetzt, die kaum erkennbar sind und auch von den handelnden Personen nicht so getragen werden, dass sie für Besucher und Offizielle zu erkennen sind. Punkt drei: Getränke dürfen während der Spiele nicht in Flaschen an die Besucher abgegeben werden. Erlaubt sind nur Papp- oder Plastikbecher.