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Goodbye! Diese Schülerin erhielt ein Stipendium für den Auslandsaufenthalt

Ausbildung Oberschülerin Judy-Ann fährt nach Birmingham

Ranspach. 

Ranspach. Von insgesamt 200 Bewerbern aus ganz Sachsen hat sie es geschafft: Judy-Ann Hadlich, 14 Jahre, gehört zu den 35 Schülern, die ein Auslandsstipendium vom Kultusministerium bekommen haben. Die Ranspacherin ist nach Birmingham geflogen, geht für vier Wochen im fremden Land zur Schule und wohnt bei einer Gastfamilie. Dass sie ausgewählt wurde, hat sie mit Stolz erfüllt. "Das ist schon cool." Wie sie die Nachricht erfuhr? "Im Bus auf der Klassenfahrt nach München, das war das Lustige", sagt sie.

Bewerbung und Gespräch auf Englisch

Ihre Schwester sagte es ihr am Handy, dass der Brief gekommen wäre. Auf die Idee für eine Bewerbung für das Auslandsstipendium kam Judy-Ann in der Schule. "Unsere Englischlehrerin berichtete uns davon." Voraussetzung waren gute Noten in Englisch und den anderen Fächern sowie soziales Engagement. "Ich habe zu Hause davon erzählt und wir haben uns gedacht, das wäre eine gute Erfahrung." Dann waren Geduld und Vorarbeit erforderlich. Lebenslauf, eine Selbstdarstellung - natürlich alles auf englisch. Dann folgte die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Kultusministerium in Dresden. "Wir mussten einige Fragen auf englisch beantworten und auch berichten, warum wir ein Stipendium bekommen wollten." Was Judy-Ann sagte? "Ich sagte, dass ich finde, dass ich gut in Englisch bin, dass ich die Chance bekommen sollte. Aber auch, dass ich es anderen gönne, wenn es bei mir nicht klappt."

Punkten konnte die Ranspacherin auch mit außerschulischem Engagement. "Ich bin bei den Johannitern." All das schien zu überzeugen, denn die ersehnte Zusage kam. In Dresden nahm sie zusammen mit den anderen Ausgewählten die Urkunde entgegen. Es folgte ein Vorbereitungsseminar. Dass in Großbritannien Schuluniform getragen wird, findet das Mädchen gut und könnte sie sich auch in Deutschland vorstellen. "Das verbindet und keiner achtet auf Marken."



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