Historischer Erfolg im Schießen

Schießen Oelsnitzer präsentiert sich so gut wie noch nie

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Dieses Erfolgs-Trio eroberte in der Disziplin .357 Magnum Bronze. Maik Maßalsky, Hans-Martin Leibnitz (plus Einzelsilber) und Aron Fläschendräger (v.li.)Foto: Pressebüro Repert

München. Die 1. Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz hat bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille und damit die erste Mannschaftsmedaille für den Sächsischen Schützenbund seit der Wiedervereinigung im Großkaliber-Kurzwaffenbereich erobert.

Und so sah die Glanzleistung aus:

Die Oelsnitzer verbesserten ihren eigenen sächsischen Landesrekord um zehn Ringe auf jetzt 1142. Die Goldmedaille errangen die Schützen aus Buchholz mit nur drei Ringen mehr. Die Leistungsdichte war bemerkenswert. Am Ende entschied die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück. Auf der ehemaligen Olympiaanlage in München-Hochbrück nahmen sechs Oelsnitzer Sportschützen im Großkaliber-Kurzwaffenbereich an den Deutschen Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen teil.

Hans-Martin Leibnitz erwischte zum Auftakt mit dem Revolver .357 Magnum den perfekten Moment und sorgte für das erste Einzel-Edelmetall. Die Freude war überwältigend, nachdem er im Vorkampf mit 387 Ringen als Zweitplatzierter ins Finale einzog, die Nerven behielt und am Ende mit Silber vom Stand ging. Nun wartete man auf die Mannschaftsergebnisse. Teamkollegen Aron Fläschendräger (11./381 Ringe) und Maik Maßalsky (26./374 Ringe) gaben ebenso starke Vorstellungen und so eroberte das Trio Bronze.