In Zeiten der Verunsicherung: Beratung vor Ort wieder möglich

Verbraucherzentrale Viele Fragen drehen sich um das Thema Corona

Auerbach. 

Auerbach.Sechs Wochen konnte Heike Teubner die Verbraucher nur telefonisch beraten. Seit Anfang dieser Woche begrüßt sie gemeinsam mit ihrem Team die Ratsuchenden wieder persönlich im Kompetenzzentrum der Verbraucherzentrale (VZ). "Der direkte Kontakt zu den Leuten hat mir sehr gefehlt", blickte die Beratungsstellen-Leiterin auf die Ausnahmesituation zurück. Gerade in besonders kniffligen Fällen sei dieser vertrauensvolle Austausch von großer Bedeutung. Aufgrund der durch die Corona-Krise ausgelösten Entwicklungen arbeiteten die Zentralen von Dresden, Chemnitz Leipzig und Auerbach zusammen.

"Etwa 80 Prozent der Fragen drehten sich um Corona"

Die Anrufe seien auf alle zur Verfügung stehenden Mitarbeiter verteilt worden. Dabei kam es vermehrt zu Auftragsspitzen. "An einem Vormittag hatten wir über die zentrale Nummer 212 Anrufe", verriet die Verbraucherschützerin. "Etwa 80 Prozent der Fragen drehten sich um Corona." Den meisten Beratungsbedarf gab es in Verbindung mit Reisebuchungen, Veranstaltungsabsagen, Fitnessstudio- und Tierpensionsverträgen sowie Gewährleistungsrechten aufgrund geschlossener Geschäfte.

Beratung nach Terminvereinbarung möglich

In Zeiten der Verunsicherung hatten laut Teubner auch Fake-Shops im Internet Konjunktur. Um die schrittweise Öffnung der Räumlichkeiten Plauensche Straße 7 sicher zu gestalten, gelten neue Regelungen. Beratungen vor Ort sind derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung (Tel. 03744 2196 41) unter Einhaltung von Hygienevorschriften inklusive Dokumentationskonzept zur Nachverfolgung von Infektionsketten möglich, ließ die Chefin wissen.