Ist das bereits das Ende der Fahnenstange?

Handball SV 04 Oberlosa diskutiert offen über Zukunft

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Plauen. Die Talkrunde zum Traditionstreffen des SV 04 Oberlosa war ziemlich spannend. Jörg Scholz, Fan, Hallensprecher und guter Geist im Verein glaubt, "dass wir gut beraten sind, die Mitteldeutsche Oberliga als Maß der Dinge anzunehmen. Mehr könnte den Verein kaputtmachen", warnte er am Rand der einstündigen Debatte.

"Es ist ein großer Kampf"

Er hat einst den Tiefpunkt vor 13 Jahren miterlebt, als Oberlosa in der Bezirksliga Fünfter wurde. Finanzvorstand Wilfried Kessler formulierte die Situation so: "Es ist jetzt schon ein großer Kampf. Also müssen wir alle wissen, dass auch mal was nicht klappen kann. Neue Ufer können wir sowieso nur erreichen, wenn das auch alle im Verein wollen."

Der Nachwuchs soll die Lösung sein

Ob das Ende der Fahnenstange schon erreicht ist, darüber diskutieren die "Nullvierer" intern schon seit geraumer Zeit. Vereins-Chef Bernd Märtner fungiert dabei als Visionär und Lokomotive. "Wir werden versuchen, im Nachwuchs noch konzentrierter zu arbeiten, um bald mit drei Mannschaften Sachsenliga zu spielen."

Neue Infrastruktur im Handballbereich

Nach den Worten des Vorsitzenden soll mit dem Hallenneubau (mindestens 2.000 Zuschauerplätze) auch eine neue Infrastruktur im Handballbereich wachsen. Der neue Oberliga-Trainer Petr Hazl hörte sich die Expertenrunde ebenso gespannt an wie sein Vorgänger Jörg Grüner. Das Traditionstreffen findet jeweils im Rahmen des Sport- & Sommerfestes statt.