Kann Uerdingen das Plauener Wunder verhindern?

Wasserball Am Wochenende spielt der SVV Plauen erneut um den Aufstieg in die A-Gruppe

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Der zuletzt überragende Plauener Schlussmann Mihaly Peterfy (Mitte) will auch im Krefelder Bad die Uerdinger zur Verzweiflung bringen. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Das Tor zur A-Gruppe der 1. Bundesliga (DWL) steht für den SVV Plauen offen. Im ersten Play-off-Spiel wurde Bayer Uerdingen mit 13:12 nach Fünf-Meter-Schießen bezwungen. Die Gäste legten nach dem Spiel Protest ein.

Eine weitere Unsportlichkeit?

Schon im Becken ging es knallhart zur Sache und auch über die Grenze des Erlaubten hinaus, wie die Mundhöhlenverletzung von Alpar Soltesz zeigt. "Alpar musste ins Vogtland-Klinikum. Mehr wollen wir gar nicht dazu sagen. Die Verletzung spricht für sich", ließ SVV-Manager Jörg Neubauer wissen.

Für das zweite und vielleicht auch dritte Spiel diese Woche stellen sich die Vogtländer sogar auf noch mehr Schmerzen ein. Dass Plauen aber mit einem 1:0-Play-off-Vorsprung nach Krefeld fährt, gilt als sicher. Die Gäste hatten eine Beeinflussung der Schiedsrichter erlebt. Wer jedoch im Plauener Stadtbad dabei war, der musste ziemlich unfaire Attacken der Uerdinger mit ansehen. 600 Augenzeugen gibt es. Der Verband hat sich zwar noch nicht offiziell geäußert, aber zumindest schon einmal die Wertung des Spiels vorgenommen. Es steht 1:0 für Plauen.

Am 22./23. April muss der SVV Plauen nun bei Bayer Uerdingern antreten. Fest steht: Die Plauener müssen im Krefelder Bad ein kleines Wasserball-Wunder vollbringen. Denn Bayer Uerdingen kämpft verzweifelt gegen den Abstieg aus der A-Gruppe (8 Mannschaften).

Die Ausgangslage:

Der SVV Plauen fährt am 22. April nach Krefeld. Dort haben die Vogtländer dann an jenem Samstagabend ab 18 Uhr die Chance, für die Sensation zu sorgen. Gelingt das nicht, müssen beide Teams am Sonntag, 13 Uhr erneut in den Ring. Es könnte also auch eine Konditionsfrage werden. Und natürlich hoffen die Plauener auch, dass dann alles mit rechten Dingen zugeht. Denn genau diese Sorge äußerten inzwischen etliche Fans der Zuschauer-Nummer-Eins des deutschen Wasserballs.