Mit dem Plusbus im Vogtland stündlich vernetzt sein

Verkehr Flaggschiff soll mit Qualitätsstandards punkten

Auerbach. 

Auerbach.Die Verantwortlichen vom Verkehrsverbund Vogtland (VVV) stimmen die Fahrgäste auf die neuen Buslinien in der Region ab Herbst dieses Jahres ein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Flaggschiff ist der Plusbus. Der VVV verspricht auf diesen Strecken besser getaktete Verbindungen mit sicheren Anschlüssen. Gefahren wird unter dem Slogan -"stündlich vernetzt unterwegs". Die eingesetzten Niederflurbusse werden auf acht Plusbus-Linien Fahrgäste durchs Vogtland befördern.

Gewinn für den Tourismus?

Das Ganze sei mit konkreten Qualitätsstandards verbunden. Der "Plusbus" fährt Montag bis Freitag im Stundentakt von früh bis in den späten Abend sowie an Wochenenden und Feiertagen im Zwei-Stunden-Takt. Zum besseren Merken bleibt die Abfahrtszeit immer gleich. Geachtet wurde laut VVV auch auf zeitnahe Anschlüsse vom und zum Zugverkehr sowie zu anderen Buslinien im neuen Vogtlandnetz. Die barrierefreien Busse sind mit Fahrgastinformationen via Bildschirm ausgestattet. #

Künftig können Fahrgäste vom Göltzschtal bis nach Plauen oder Reichenbach zügig die Krankenhäuser der Städte erreichen. Die Planer versprechen sich auch einen Gewinn für den Tourismus. Mit der Linie 90 seien Besucher des IFA-Ferienparkes Schöneck in Verbindung mit den beiden Bahnhaltepunkten in der Ortslage sehr flexibel. Ausflügler, die mit der Linie 80 unterwegs sind, gelangen direkt zur Göltzschtalbrücke. Mit dem zeitnahen Umstieg in die vertakteten Linien seien weitere attraktive Ausflugsziele im gesamten Vogtland besser erreichbar.