Mit Schapka und Kopftuch zum Jolkafest

Fest Alte Lärche in "russischer Hand"

Rodewisch. 

Rodewisch. Mit der Schapka auf dem Kopf und einem breiten Grinsen im Gesicht begrüßte Olaf Steinbach die Gäste. Manche sogar auf Russisch. Er und seine Ehefrau Kerstin luden am Samstagabend in die alte "Lärche" zum Jolkafest ein. Während sich immer mehr neugierige Besucher im unter Denkmalschutz stehenden Gebäude an der Bachstraße 47 einfanden, wurde in der Küche "Borschtsch" verkostet. Die traditionelle russische Suppe durfte an diesem Abend nicht fehlen. Derweil machte es sich Märchenerzählerin Katrin Hummel im kuschelig warmen Gastraum in einem Schaukelsessel bequem. Um sie herum wuselte eine aufgeregte Kinderschar. Von der Fensterbank grüßten bunt bemalte Matrjoschkas. Draußen vorm Haus grillten die Knirpse an der Feuerstelle Stockbrot. Die Gastgeber und ihre Helfer hatten alle Hände voll zu tun. "War für uns schwer einzuschätzen, wie viele Leute kommen." Nicht nur Rodewischer wurden angelockt. Britt Wilhelm aus Reichenbach war mit ihren Töchtern dabei. "Es ist ein besonderer Ort. Wirklich sehr gemütlich und familiär." Den russischen Bräuchen frönten auch Freunde vom 1. Freizeitclub Rebesbrunn. Zu vorgerückter Stunde saßen sie noch eine Weile in feuchtfröhlicher Runde zusammen. Die Steinbachs haben bereits weitere Veranstaltungen fest eingetütet. Die Rodewischer Autorin Maren Schwarz stellt am 7. Februar ihr jüngstes Buch "Und im Sommer nach Bulgarien" vor. Schauspielerin und Chansonsängerin Dorit Gäbler ist am 20. März zu Gast. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 0163/640 5421 möglich.