• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Neujahrsempfang im Elsterberger Burgkeller

Elsterberg Gewerbeverein steckt Ziele ab

Elsterberg. 

Elsterberg. Mit dem guten Gefühl, in Elsterberg etwas bewegt zu haben, erhob Gewerbevereins-Vorsitzender Sven Haller am Samstagabend zum Neujahrsempfang im Burgkeller sein Glas. "Wir haben wieder viel geschafft", blickte Haller auf die vergangenen Monate zurück. Auch in diesem Jahr will der Verein dazu beitragen, dass Elsterberg an Attraktivität gewinnt. Neben dem etablierten Brunnenfest werde es wieder ein gemeinsames Osterschmücken auf dem Marktplatz geben. Zum Ruinen- und Heimatfest Ende August wollen sich die Vereinsmitglieder ebenfalls einbringen. Nach sechs Jahren Pause wird es endlich wieder im Areal der Burgruine stattfinden. Derzeit laufen dort umfangreiche Sanierungsarbeiten. Die Regie für das bunte Treiben auf dem Marktlatz wollen Haller und seine Mitstreiter übernehmen. In seiner Ansprache ging Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) auf künftige Investitionen ein. Ein Schwerpunkt war die Burgruine. Ende vorigen Jahres wurde ein Investitions-Paket über rund 2 Millionen Euro geschnürt. Das Geld stammt aus der Städtebauförderung sowie aus dem Denkmalschutzprogramm von Bund und Land. Der Eigenmittelanteil der Stadt beläuft sich auf rund 200.000 Euro. Bis Ende 2021 müssen die Maßnahmen abgeschlossen sein. "Für diesen Glücksfall gibt es keine Alternative", sagte der Rathauschef. Oberste Priorität haben zudem die Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges, die Sanierung der Kia "Zitronenbäumchen" sowie der Neubau der Noßwitzer Brücke. Als Alternative für den geplanten Sporthallen-Neubau brachte Bauroth einen modernen Anbau an die bereits bestehende Halle im Elsterberger Schulkomplex ins Gespräch. Statt eines Neubaus, der schätzungsweise 4 Millionen Euro kosten würde, sei diese Variante bei einer 80-prozentigen Förderung weitaus preisgünstiger. Die Rede war von einer Million Euro.