Plauener Weihnachtsmarkt unter besonderen Bedingungen

Weihnachtsmarkt Mit Hochdruck arbeiten die zuständigen Bereiche in der Plauener Stadtverwaltung an der Vorbereitung des Plauener Weihnachtsmarktes

Plauen. 

Plauen. Mit Hochdruck arbeiten die zuständigen Bereiche in der Plauener Stadtverwaltung an der Vorbereitung des Plauener Weihnachtsmarktes. Denn "wir gehen im Moment ganz fest davon aus, dass der Weihnachtsmarkt stattfindet, trotz Corona, und etwas anders als gewohnt", so Evelyn Schramm, Fachgebietsleiterin Straßenverkehrsbehörde, zu der das Marktwesen gehört.

Vom 24. November bis 22. Dezember sollen sich die Plätze rund um den Altmarkt in ein kleines Weihnachtswunderland verwandeln. "Allerdings ist dieses Jahr alles ein bisschen anders. Grund sind die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen. Auch wenn der Markt an der frischen Luft stattfindet, müssen wir alles dafür tun, dass Gäste wie Händler ausreichend Abstand halten können und die Besucher den Markt dennoch genießen können." Man habe daher ein Hygienekonzept vorbereitet, das demnächst zur Prüfung im Gesundheitsamt im Landratsamt eingereicht wird: "Wir wollen dieses Jahr den Topfmarkt, einen Teil des WbG-Parkplatzes an der Obere Endestraße, den Johanniskirchplatz und natürlich das bisherige Marktgebiet einbeziehen", fasst sie zusammen. Die Anzahl der Händler bleibt auf diesem größeren Areal vergleichbar mit der der Vorjahre, nur eben mit größerem Abstand. "Was nicht geht, sind die angestammten Stellplätze, daher ist mit den Händlern vereinbart, dass die Standplätze verlost werden."

Was leider auch entfällt, ist zur Eröffnung der traditionelle Lichtl-Umzug vom Bergwerk zum Markt. Außerdem wird keine Bühne aufgebaut, das Programm entfällt, lediglich kleine kulturelle Programmpunkte werden den Markt "umrahmen". "Wir müssen jegliche Menschenansammlungen zur Vorbeugung vermeiden. Und selbstverständlich müssen wir uns an die geltenden gesetzlichen Vorgaben halten, auch wenn diese sich kurzfristig ändern sollten. Das Vorgehen ist mit den Händlern bei einer Beratung Ende September abgestimmt, sie wissen auch um das Risiko einer eventuellen Absage, was keiner möchte, weder die Stadt noch die Händler."