"Reuther Lumpen" gewinnen Saugtrogrennen

Stelzener Teichfest Ohne Gesang stachen die "Lumpen" in See

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Die Reuther Lumpen auf der Zielgeraden.Foto: Simone Zeh

Reuth. Gesungen wurde das Lied der "Reuther Lumpen" zum Stelzener Teichfest nicht. Aber immerhin trug es das gleichnamige Team gedruckt auf dem T-Shirt-Rücken. Und: Zum Sieg reichte es auch ohne Gesang. Mit einer Zeit von einer Minute und 58 Sekunden schafften die Reuther erneut den Sieg beim Sautrogrennen.

Der neue Pokale darf in die Küche

"Ich hätte gedacht, dass das Wasser kälter ist", sagte Hardy Baumann, der mit Cousin Dirk Baumann in See stach. Logisch, dass auch das Favoritenteam bei der Fahrt übers Wasser Bekanntschaft mit dem Wasser machte.

Wo finden eigentlich die ganzen Siegerpokale, inzwischen müssten es sieben sein, in Reuth ihren Platz? "In der Garage", so Dirk Baumann spontan. "Bei uns stehen sie im Gartenhaus", meinte Hardy Baumann. Und: Nur die neueren Pokale dürfen in die Küche, hat Ehefrau Diana bestimmt. Dann geht's auch ab ins Gartenhaus.

Voriges Jahr hatten die "Reuther Lumpen" vorausgesagt, dass sie diesmal das gleichnamige Lied singen würde. Den Text trugen sie ja erneut auf dem Rücken. Aber was ist mit der Melodie? "Unsere Gesangslehrerin fehlt heute", erklärte Hardy Baumann, bekannt als Bäckermeister in Reuth augenzwinkernd.

Ohne Vera Tröger aus Reuth, die das überlieferte Lied von ihren Brüdern kennt, gehe es nicht. "Das müssen wir auf nächstes Jahr verschieben."

Platz 2 und 3

Die Stelzener Brüder Sven und Matthias Güther, die als die "Müritzpiraten" an den Start gingen, konnten auch diesmal den Heimvorteil nicht vollends ausschöpfen und mussten sich mit dem zweiten Platz geschlagen geben.

Als länderübergreifendes Team - Holger Diersch kommt aus dem thüringischen Pöllwitz und Frank Baumann (Bruder von Hardy Baumann) aus Reuth - schafften die beiden immerhin den dritten Platz.