Siege für SV 04 Oberlosa und HC Einheit

Handball Die Samstagsspiele zusammengefasst

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Trainer Jörg Grüner vom SV 04 Oberlosa glaubt, dass seine Handballer jetzt verstanden haben, wie man mehr Tore erzielen kann. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Da ist er, der große Befreiungsschlag! Die Handballer vom SV 04 Oberlosa durften heute in aller Ruhe ausschlafen. Denn sie haben gestern Abend in der mitteldeutschen Oberliga bei der HSG Freiberg gewonnen. Und wie! "Wir haben statistisch gesehen die schwächste Offensive. 30 Auswärtstore sind deshalb schon ein absoluter Hammer", freute sich Trainer Jörg Grüner während der Mittagsplauderei am BLICK-Telefon.

Der 30:23-Erfolg (13:8) war unglaublich wichtig. Denn von Platz fünf bis 15 kämpfen in dieser Mitteldeutschen Oberliga elf Vereine gegen den Abstieg. Oberlosa ist aktuell mit 15:15 Punkten Sechster. Hätte man beim Tabellendrittletzten in Freiberg verloren, wäre die HSG Freiberg (12:20 Punkte) an den Plauenern vorbeigezogen. SV-Trainer Jörg Grüner: "Das war eine 60-minütige Powerleistung von uns. Jeder Einzelne hat in den großen Topf reininvestiert und so wurden viele individuellstarke Aktionen zu einer Gesamtleistung, der Freiberg nicht gewachsen war." Kommenden Samstag (19 Uhr) empfängt Oberlosa in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle dann Staßfurt.

Klasse! Eine Etage tiefer hat der HC Einheit Plauen seine beeindruckende Erfolgsserie fortgesetzt. 678 Zuschauer feierten gestern Abend in der Einheit-Arena den neunten Sieg in Folge. Mit 25:19 (15:9) wurde der LHV Hoyerswerda bezwungen. Damit setzen sich die Spitzenstädter auf dem zweiten Tabellenplatz der Handball-Sachsenliga fest. Das Team von Trainer Rüdiger Bones darf sogar ein wenig mit dem Aufstieg in die Oberliga liebäugeln, weil unter gewissen Umständen der Vizemeister hochgehen darf.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Rüdiger Bones jedoch nicht hundertprozentig zufrieden. "Es wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen. Das Timing im Angriff ist schlecht und deshalb kommen die Rückraumspieler nicht zum Torerfolg. Das muss besser werden, wollen wir nächste Woche beim Tabellenführer HC Elbflorenz II in Dresden eine Chance haben."