SV 04 Oberlosa am Sonntag in Halle zu Gast

Handball Plauener wollen sportlich überragendes Jahr mit Auswärtssieg krönen

Plauen. 

Plauen. In der Handball-Oberliga sind die Männer vom SV 04 Oberlosa am 3. Advent in Halle gefordert. Am Sonntag geht's beim USV Halle in der Sporthalle am Bildungszentrum ab 15 Uhr zur Sache. Der USV Halle steht derzeit mit 9:19 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz. Doch SV-Abteilungsleiter Rico Michel weiß weshalb: "Der nominell sehr gut besetzte Kader hatte im Verlauf der Vorrunde mit großem Verletzungspech zu kämpfen und kam so in eine prekäre Situation." Bis auf die beiden Rückraumspieler Pierre Sogalla und Jan Bernhardt hat Trainerin Ines Seidler mittlerweile aber wieder alle Spieler zur Verfügung.

Zudem konnte man sich erst kürzlich mit Linkshänder Chris Heyer vom Drittligisten SV Anhalt Bernburg sehr gut verstärken, was seine 32 Tore in fünf Partien untermauern. Kopf der Hallenser Mannschaft als Spielmacher und Torschütze ist Maximilian Haase (83 Saisontore). Ihm am nächsten kommen Chris Thiele (56), Robin John (39) und Maximilian Gruszka (38). Dass die Plauener als Tabellenzweiter nach Halle fahren heißt gar nichts: Das Hinspiel in Plauen endete zum Beispiel 31:31-Remis und mit einem ähnlich spannenden Spielverlauf ist wohl auch diesmal zu rechnen. "Fakt ist, die Saalestädter brauchen vor heimischem Publikum dringend jeden Zähler, um Weihnachten vielleicht doch auf einem Nichtabstiegsplatz feiern zu können", ist sich Rico Michel im Klaren.

Halle nicht unterschätzen!

Die Spitzenstädter hingegen wollen ein sportlich überragendes Jahr unbedingt mit einem Auswärtssieg krönen. Trainer Petr Hazl: "Halle steht zu Unrecht dort unten und hatte viel Verletzungspech. Der USV hat drei Unentschieden und drei Niederlagen mit nur einem Tor vorzuweisen. Die könnten auch ganz woanders stehen", so der Oberlosaer Cheftrainer. Die beste Abwehr der Liga will auch an der Saale ihrem Ruf gerecht werden und den Grundstein für einen weiteren Doppelpunktgewinn legen. Personell können die Schwarz-Gelben auf die erfolgreiche Formation der letzten Wochen bauen. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Marc Multhauf (Adduktorenzerrung) noch ein Fragezeichen.