Visionen für die Zukunft der Dörfer

Kommunalpolitik Weichenstellung zur letzten Reuther Sitzung vor Eingemeindung zu Weischlitz

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Zum letzten Mal traf sich der Reuther Gemeinderat zur Sitzung, der stellvertretende Bürgermeister Theo Spranger leitete sie. Steffen Raab (links), Bürgermeister von Weischlitz, war mit dabei. Foto: Zeh

Reuth. Eine erste Zusammenarbeit von zwei Dörfern in der zukünftigen Gemeinde Weischlitz ist angekurbelt: Im Zuge der Eingemeindung soll das Fahrzeug der ehemaligen FFw Gutenfürst in Mißlareuth im dortigen Gerätehaus untergestellt werden. Dazu muss die Durchfahrtshöhe am Haus um einige Zentimeter vergrößert werden. Um dies zu erreichen, wird der Fußboden abgesenkt. Für knapp tausend Euro wird dies eine Reuther Baufirma erledigen. Die Reuther Räte gaben grünes Licht.

Zum letzten Mal traf sich der Reuther Gemeinderat diese Woche zur monatlichen Sitzung. Dazu hatte der stellvertretende Bürgermeister Theo Spranger in die Staudtenmühle und den dortigen Backstein-Club von Petra Spranger eingeladen. Im urigen Ambiente kamen auch Zukunftsvisionen zur Sprache. Denn ab 1. Januar gehört Reuth mit seinen Ortsteilen zur Gemeinde Weischlitz. "Ich wünsche mir, dass es Visionen für die 27 Orte gibt", sagte Frank Baumann, Bürger aus Reuth. Wobei man dennoch das Ganze im Augen haben sollte. "Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg", äußerte sich Theo Spranger, der seit 1. November erster Ansprechpartner für die Reuther Bürger ist. Steffen Raab, ab 1. Januar neben Weischlitz auch für Reuth und die dazugehörigen Ortsteile zuständig, meinte: "Es liegt an uns, Visionen zu entwickeln. Spannend wird es, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Mit vernünftigem Blick. Ich bin optimistisch und freue mich auf den Flohzirkus mit 30 Gemeinderäten."Da brauche es eine gewisse Disziplin.

"Auf die Reuther wird trotzdem einiges zukommen", so Raab. "Das dörfliche Leben braucht ehrenamtliches Engagement." Da seien Vereine, Ortschaftsräte und aufgeschlossene Bürger gefragt.