VSV: Niederlage gegen den VC Gotha

Volleyball Drei strittige Schiedsrichter-Entscheidungen mussten die Oelsnitzer verkraften

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Der VSV Oelsnitz wehrt sich tapfer in der 3. Liga. Das Team ist Siebenter und dieser Platz würde zum Klassenerhalt genügen. Foto: Karsten Repert/Archiv

Oelsnitz. Was für ein Abend war denn das bitteschön? Die Volleyballer vom VSV Oelsnitz lieferten dem eigentlich übermächtigen Gegner vom VC Gotha einen großen Kampf. Der Aufsteiger zur 3. Liga begeisterte vor 345 Zuschauern phasenweise derart, dass zum Beispiel die befreundeten Merkur-Fußballer die Gastgeber mit stehenden Ovationen feierten.

Der Beginn war vielversprechend

"Dass wir in diesem Spiel mit 1:0 in Führung gehen, hätte ich nicht für möglich gehalten, wir lagen schließlich mit fünf Punkten hinten und alles schien in geordnete Bahnen zu laufen", stand Matthias Hanitzsch überrascht im Sprecherturm. Nach dem 25:21-Auftakt wendete der Tabellenführer das Blatt. Oelsnitz verlor die nächsten beiden Sätze mit 16:25 und 20:25. Doch im vierten Satz lieferten unter anderem Tim Neuber, Christian Heymann, Sascha Singer, Falko Ahnert, Yves Heinig, Franz Masur und Benjamin Hoffmann tolle Aktionen ab. Mit viel Spielintelligenz schafften die Vogtländer den 22:22-Ausgleich.

Trotzdem ging das Spiel verloren

Leider folgten ausgerechnet in jenem Moment drei strittige Schiedsrichter-Entscheidungen. Es hagelte Pfiffe wie noch nie. Doch am 23:25-Satzverlust und der 1:3-Niederlage änderten alle Oelsnitzer Proteste nichts. Gleichzeitig feierte das Publikum aber die eigene Mannschaft, die kurz vor einer kleinen Sensation gestanden hatte. Bewegte Bilder zu diesem Spiel gibt es in unserem kurzen BLICK-Video.