Was macht Prinzessin Gisela von Sachsen in Plauen?

Förderkomitee Sächsische Landesstiftung für Natur und Umwelt war zu Gast

Plauen. 

Plauen. Was macht Prinzessin Gisela von Sachsen in Plauen? Diese Frage stellten sich viele Passanten. Der BLICK ging der Sache auf den Grund und fand sich urplötzlich im Jahrestreffen des Förderkomitees der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt wieder. Mehr als 30 Teilnehmer tagten kürzlich in der Spitzenstadt. Über die Hälfte dieser Umweltexperten schmückt sich mit einem Professorentitel. Und Prinzessin Gisela von Sachsen ist die Vorsitzende des Förderkomitees. Sie klärte zusammen mit Stiftungsdirektor und Vorstand Bernd Dietmar Kammerschen auf: "Unser langjähriges Mitglied, Professor Dr. Bernd Märtner, hatte sich bereit erklärt, eines unserer regelmäßigen Treffen in Plauen in seiner Firmenzentrale auszurichten."

Auch das Vogtland profitiert

Im Konferenzraum der M&S Umweltprojekt GmbH tagte somit jenes Gremium, dem man sich übrigens nicht einfach so anschließen kann. Eine Berufung ist nur durch den Sächsischen Umweltminister möglich. Bernd Märtner wurde vor mehr als zehn Jahren ins Förderkomitee aufgenommen und der M&S-Geschäftsführer nutzte zugleich die Chance, um als Botschafter des Vogtlandes in den Reihen der Prominenz für die Spitzenstadt zu werben. "Zur Einstimmung in Ihre geschichtsträchtige Stadt, bekamen wir exklusiv eine Besichtigung des historischen Komturhofes", verriet Förderkomiteemitglied Prof. Andzrej Mizgajski dem BLICK-Reporter.

Dieser Andzrej Mizgajski wiederum hielt einen Vortrag über "die aktuelle Situation der Umweltpolitik in Polen". Der Mann ist führender Regierungsberater im Nachbarland. Auch das Vogtland hat von der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt etwas Gutes. Denn die Stiftung setzt sich beispielsweise seit Jahren für die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel ein und finanziert die Aufzucht im Oberen Vogtland mit.