Weg vom Öl und hin zu erneuerbaren Energien

Ökologisch Pausaer Fachfirma informiert zur Heizungsumstellung mit hoher Förderung vom Staat

Pausa. 

Pausa. Seit diesem Jahr gibt es Förderungen für die Umstellung von Heizungsanlagen. Weg vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien - darum geht es. "Für die Umstellung gibt es bis zu 45 Prozent, so hohe Förderung gab es noch nie", sagt Joachim Chemnitz. Er betreibt in Pausa eine Fachfirma für Heizung, Solar und Bad. "Sogar für Umstellung auf gas gibt es noch eine Förderung." Die verbesserten Förderungskonditionen sind vorerst auf zwei Jahre begrenzt. Das Förderprogramm des Bundes kann man als Privatperson, Wohnungseigentümergemeinschaft, Freiberufler, Kommune und Unternehmen nutzen.

Die novellierte Richtlinie des Marktanreizprogramms "Wärme aus erneuerbaren Energien" sieht 2020 für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen in bestehenden Gebäuden, die keine Ölheizung ersetzen, folgende Investitionszuschüsse vor: 35 Prozent Zuschuss für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 Prozent Zuschuss für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 Prozent und 20 Prozent Zuschuss für Gas-Brennwertheizungen mit Vorbereitung auf spätere Einbindung erneuerbarer Energien.

Wird eine Ölheizung durch eine förderfähige Hybridheizung, Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlage ersetzt, erhöht sich der Fördersatz um 10 Prozent. Dadurch ergibt sich für Heizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, ein maximaler Fördersatz von 45 Prozent und für Heizungen, die sowohl erneuerbare Energien als auch Erdgas nutzen, ein Fördersatz von bis zu 40 Prozent. In Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30 Prozent und Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagen mit 35 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert, sofern sie die höheren technischen Mindestanforderungen als bei Gebäudebestandssanierung erfüllen.