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Wenn Problem auf Problem folgt: Freibad-Start verschoben

Baugeschehen Kaputte Pumpe und Ärger mit der Rutsche

Treuen. 

Treuen. Die Hoffnung auf die Freibad-Eröffnung in diesem Jahr ist wohl nicht mehr realistisch. Zu dieser Einschätzung kommt Bürgermeisterin Andrea Jedzig (CDU). "Wir waren voller Optimismus, dass wir im August anbaden können. Doch daraus wird nichts mehr." Am Einsatz und Willen der beteiligten Firma habe es nicht gelegen. Als Ursache nannte die Rathauschefin die vielen unvorhersehbaren Hürden, die sich in den zurückliegenden Wochen noch ergaben.

Ein Problem jagte das nächste

So konnte mit dem Befüllen der Becken erst später als geplant begonnen werden. Wegen eines Defekts musste die Pumpe im Tiefbrunnen ausgetauscht werden. Zu weiteren Verzögerungen kam es, als bei der neuen Rutsche Qualitäts- und Sicherheitsmängel festgestellt wurden. Nach Informationen der Stadtverwaltung sind Fachleute dabei, die Mängel zu beheben. Aufgrund der Situation konnten die Tiefbau- und Pflasterarbeiten in diesem Bereich nicht fortgeführt werden. Dadurch konnte im Nichtschwimmerbecken kein Wasser eingeleitet werden.

"Testbaden" im September nicht ausgeschlossen

Im Ablaufplan ist vorgesehen, dass die Grundreinigung des Beckens erst nach Abschluss der Bauarbeiten im unmittelbaren Beckenumfeld erfolgt. Die Bürgermeisterin reagierte auf die neue Situation. Nun sollen die für 2020 geplanten Pflasterarbeiten noch in diesem Jahr realisiert werden. Ein Hintertürchen möchte sich Andrea Jedzig aber noch offenhalten: "Sollte es nach Fertigstellung der Abschlussarbeiten im September noch ein paar schöne Tage geben ist es denkbar das Freibad noch einmal zum 'Testbaden' kurzzeitig zu öffnen." Das versprochene Fest anlässlich der Wiedereröffnung des Bades werde im nächsten Jahr auf jeden Fall nachgeholt.