Preiserhöhung bei der Bahn: wieder zahlt der Nutzer

Angemerkt Kommentar "Verspätung"

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Foto: Thomas Schmotz

Mit der Puffbahn fahrn ist so wunderschön? So sang man in Kindertagen, als ein Trip mit der Eisenbahn noch ein Abenteuer war, welches trotz schmutziger Waggons und einem kreativen Umgang mit den Ankunftszeiten Spaß machen konnte.

Heutzutage ist der Mensch gewöhnt, dass gefälligst alles perfekt funktioniert, doch stemmt sich die Bahn diesem Wunsch seit langem deutlich entgegen, investiert lieber in Dinge, die nicht immer ihrem Kerngeschäft entspricht. Die Folge sind kaputte Züge, zu wenig Personal und noch viel mehr. Das soll sich nun aber ändern, doch kostet das in erster Linie Geld.

Der Bundesbeauftragte für die Bahn macht jetzt einen bahnbrechenden Vorschlag: Preiserhöhung. Abgesehen davon, dass dies sowieso regelmäßig geschieht, sieht es mal wieder ähnlich, dass am Ende der Nutzer allein die Zeche zahlt und nicht die Verursacher. Und Lokführer wachsen leider auch nicht an den Bäumen. Es sieht so aus, dass die Bahnsanierung ebenfalls sehr viel Verspätung haben wird.